Dienstag, 10. Juli 2012

angekommen im dreck

hui, also die positive nachricht zu erst: wir sind soeben im hostel in phnom penh angekommen, und uns allen gehts soweit gut! :)
geplant war, dass wir um 7:00 gemütlich frühstücken und um 7:20 von einem minibus abgeholt werden. als wir um kurz vor 7 die treppen runtergeangen sind, hat uns ein typ vom hostel schon nervös zum ausgang begleitet, da der minibus schon wartet. wir sind also zu dem netten bus hin, geben unsere rucksäcke ab, und setzen uns in die erste reihe (viel viel beinfreiheit). einen kurzen augenblick später kommt der herr der uns vom hostel abgeholt hat, und meint, unsere plätze sind in der letzten reihe. andi versucht sich hinzusetzen, kommt aber nicht mal dazu. seine knie hätten mit dem vordersitz verschmeltzen müssen, dass es irgendwie möglich gewesen wär. daher haben wir auf gute alte trotzige österreichische art uns eine reihe weiter vorgesetzt, da dort mind. das doppelte (aber immer noch verdammt eng) an beinfreiheit vorzufinden war. wir haben dem typen vom bus dann erklärt, dass wir dort unmöglich sitzen können. er hat zwar den christian nach hintengesetzt, jedoch zum gangplatz und andi und ich durften in der vorletzten reihe sitzen bleiben. wir haben dann noch weitere leute aus siem reap abgeholt bis alle plätze bis auf einen besetzt waren. das etwas tragische an der geschichte: ein weiterer mitreisender war ein chinese. wir sind uns alle ziemlich sicher dass er ein basketballspieler ist (aufgrund seiner größe) und nicht sehr viel kleiner war als wir. der hat sich dann auf unsere eigentlichen plätze setzen müssen, hatte aber scheinbar kein "großes" problem damit. 
gut, nun zur eigentlichen fahrt: begonnen hat sie um ca 7:35. die erste strecke war eigentlich problemlos, hin und wieder eine kleine bodenwelle aber nichts aufregendes. ich hab dann versucht zu schlafen und musik gehört, bin dazu aber nicht gekommen. ich wurde durch ein heftiges bremsmanöver unsanft aus dem schlaf gerissen. als ich meine augen offen hatte, sah ich, wie wir schon mit 2 rädern richtung straßengraben gefahren sind. der busfahrer hat das lenkrad jedoch noch umreissen können und uns relativ sicher auf die straße zurückgebracht. wir vermuten ein LKW hat ihn geschnitten, sodass er ausweichen musste. ich sags euch, selten so um mein leben gebangt. bis 70km vor phnom penh waren die straßen eigentlich wirklich relativ ok. danach nicht mehr. schlaglöcher so groß wie kanaldeckel, bodenwellen so hoch wie ein milchpackerl (sry, mir fällt grad kein anderer vergleich ein), ca 15 überholmanöver pro min haben die fahrt recht spannend und ungemütlich gemacht. dennoch sind wir nun hier, und werden mal was mittagessen gehen. bilder von gestern folgen dann vermutlich heut abend. 

1 Kommentar:

  1. zum Glück ist alles gut gegangen.
    Keine Sorge, Frau Innenministerin (Mikl-Leitner) ist grad in Thailand, die freut sich, Euch überall rauszuboxen ;-).

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