Hawedehre liebe Blogfollower und - innen!
Ich mach ma weida wo der Luci aufgehört hat. Nachdem wir im Hostel in Phnom Penh angekommen sind haben wir mal unsere nächsten Tage geplant und sind Mittag gegessen gegangen. war gar nich so einfach was zu finden - in unserem Teil der Stadt gibts iwie fast nur Mopedverkaufstandler und keine Restaurants // Fressenstandeln so wie in Bangkok. Haben dann schließlich doch noch eins gefunden wos - zu andis freude zu meinem Leid - nur Hühnernudelsuppe gab. Wenigstens gabs ein recht gut schmeckendes brotartiges Teil dazu, was man, wie wir dem Nebentisch entnehmen konnten, in die Suppe tunkt.
Danach haben wir uns dann ins atemberaubende Nachtleben von Phnom Penh gestürzt. Unser erster Eindruck der Stadt war ja nicht sonderlich gut - alles relativ heruntergekommen und hässlich, im Ausgehbereich 1 (Nr.2 werden wir uns vmtl morgen widmen nachdem wir uns heute ne Pause gönnen.) wurde uns dann aber die schönere Seite von Phnom Penh gezeigt. Direkt am riesigen Mekong entlang geht eine recht schöne Promenade mit jede Menge Bars (manche davon auch mit der Möglichkeit weiblicher Begleitung in private VIP-Räume) und Restaurants. Nach einer recht interessanten Grüne Kräuterpizza und verschiedensten Happy Hour Cocktails /Bieren (unter anderem im sehr edlen Foreign Correspondents Club - der Bar wo sich die ganzen Reporter während dem Vietnamkrieg getroffen haben), einer kleinen Tuk-Tuk Rundfahrt durch die Stadt und einem KFC-Besuch (die einzige amerikanische fast food firma dies bis jetzt nach kambodscha geschafft hat) hamma uns dann schlafen gelegt, weil wir heute eigentlich um 10 ins wildlife sanctuary gehen (so ne art zoo, wo schlecht behandelte viecher wieder aufgepeppelt werden). Dafür sind wir aber zu spät aufgestanden, weswegen wir dann um 12 like a boss mim Lexus-SUV vom hostelbesitzer (allerdings um teure 50$ - wir sollten langsam checken dass die ganzen angebote von den hostels einfach viel schlechter sind als von anderen anbietern) dort hin gedüst sind. Die Fahrt war mal wieder recht intensiv - ständiges Hupen vom Fahrer (scheint in Kambodscha normal zu sein Mopeds und Co. immer mit der Hupe vorzuwarnen dass man jetz überholt) und der erste echt heftige Regen, verursachte etwas Unbehagen bei mir. Haben dann aber soweit ich das sehen konnte trotzdem noch alle ein bissl im Auto geschlafen, bis wir dann dort angekommen sind und im Regen die ersten Viecher betrachten durften.
Vor dem ersten Gehege warteten dann ein paar Kinder die uns Futter für die Viecher (Rehartige und Affen) verkauft haben. Im Gehege verursachte dass die etwas seltsame Situation dass wir durch das Gehege gegangen sind und wir im Gefolge 2-4 Rehe, ein paar Affen und 3-5 Kinder hatten die noch weiteres Tierfutter verkaufen wollten. Die rehartigen Dinger waren echt frech und haben den Andi und den Luci häufig von hinten in die sackerln mit dem futter gebissen.
Folgende Tiere durften wir im weiteren noch betrachten: versch. Affen, Vögel (vor allem versch. Eulen und Adlerarten) Tiger, Löwen, Bären, und schließlich Elefanten. Unser Fahrer machte mittlerweilen keinen Hehl daraus, dass die Fahrt für ihn wie bezahlter Urlaub ist und fotografierte mit seinem brandneuen Samsung Handy/Tablet verschnitt brav mit.
Morgen werden wir uns wahrscheinlich der dunkleren Geschichte Kambodschas - Pol Pot und Co widmen und übermorgen gehts dann vmtl auf nach Vietnam.
Des wars dann erstmal wieder, danke fürs Lesen und Liebe Grüße,
Christian
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