Montag, 16. Juli 2012

mekong delta

da simma wieder

die letzten drei tage haben wir wie der name des blogeintrags schon vermuten lässt am mekong delta verbracht. wir haben eine tour für 75$ gebucht die alles in allem so lala war; aber fangen wir mal am anfang an. Der war nämlich einmal eine 5 stunden überfahrt von Phnom Penh in richtungn der vietnamesichen grenzstadt Chau Doc. Am weg hatten wir wohl den gemütlichsten grenzübergang aller zeiten. Die cambodianische grenze war eine recht abgefuckte umfunktionierte hühnerfarm und bei der vietnamesischen grenze wollten sie nichmal unsere gsichter sehn. Wir haben lediglich unsre Pässe abgegeben und 20 minuten im warteraum samt snacks und softdrinks gewartet.
Angekommen in Chau Doc haben wir dann auch gleich unser zimmer im floating hotel bekommen und haben uns sogleich auf in die stadt essen fassen. Wenn der erste eindruck zählt, dann ist vietnam mal ordentlich durchgeflogen, aber Phnom Penh hat auch schon bewiesen, dass diese regel nicht gilt. Chau Doc war auf jedenfall eher nix und so waren wir nach ner guten stunde wieder im hotel wo wir den restlichen abend mit einem new girl marathon ausklingen liesen.
Am nächsten Tag gings dann gleich in der früh weiter mit turistenprogramm. Das bestand aus einer besichtigung eines islamischen dorfs, einer weberei, einer fischfarm sowie eines tempels in einem berg drin und war alles in allem äußerst halbzach und der tourguide war wirklich nur mäßig motiviert, was die halbinteressanten sights kaum besser gemacht haben.
4 Stunden bus- und bootstaxifahrt später wurden wir dann bei unsrem homestay abgesetzt. Homestay war das große fragezeichen der tour. Ein bisschen kontakt mit einheimischen war die idee. Urlaub am luxusbauernhof ist es geworden. Immerhin war die insel dort, welche wir mim rad erkundet haben, sehr gemütlich und eigentlich das highlight der ganzen tour. Mit uns hat noch eine deutsche gewohnt die meiner meinung nach eine zumutung auf allen ebenen war ^_^
Heute in der früh gabs dann das nächste halbzache tourprogramm mim nächsten halbzachen tourguide. Es inkludierte einen floating market (floating enttäuschung die zweite dieses urlaubs!), candyfabrik und essen beim turistenstopp. Die fahrten dazwischen waren eigentlich dabei das highlight - das mekong delta gibt landschaftlich schon ordentlich was her mit seinen vielen kanälen und hübschen inseln.

Wir wurden dann von einem bus aufgelesen und 3 oder 4 stunden später sind wir dann direkt in der backpackerstraße in saigon angekommen. Wir hatten kein hotel gebucht und so sind wir ienfach in 5 verschiedene hotels (auf einer strecke von ca 20 metern) reingegangen und haben uns zimmer angeschaut. Haben dann das beste angebot genommen; war eigentlich eine sehr lustige erfahrung und ist wirklich gar kein problem zur zeit, weil gerade echt arge nebensaison ist scheinbar. Eine der hotelbesitzerin hat tatsächlich ein wenig ihre innere ruhe verloren und hat nachdem wir in einem andern hotel als ihrem eingecheckt haben mit sesseln um sich geworfen.

morgen werden wir uns wohl die cu chi tunnel ansehen und uns mopeds ausborgen um den gemütlichen stadtverkehr (1 trilliarde mopeds) zu genießen.

liebe grüße an alle fleißigen leser
andi

1 Kommentar:

  1. Ist ja allerhand los im Mekong Delta. Hier ist der Herbst auf (hoffentlich) nur einen Kurzbesuch gekommen. Wettermäßig versäumt ihr also nicht viel.
    Schöne weitere Reise und viele tolle Erlebnisse!

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